1.Ein Minister wird entlassen, weil er durch den in Deutschland verbotenen Kauf eines Kindes in den USA seine Glaubwürdigkeit als Politiker beschädigt hat. Was ist da los?
2. Leihmütter verkaufen, wie alle Leute, die an Geld kommen müssen und sonst nichts zu verkaufen haben, dank der Fähigkeit Kinder zu gebären, diese ihre Fähigkeit Kinder zu erzeugen und mit dieser die von ihnen erzeugten, politisch schon während ihrer Erzeugung als Kinder der Käufer definierten Kinder an diese Käufer. Soweit eigentlich alles ganz normal. Verkaufen, was man zu verkaufen hat, um an Geld zu kommen. Kaufen was man haben möchte, ist der einzig erlaubte Weg um zu bekommen, was man zum Leben braucht oder haben möchte. Was man in Deutschland nicht kaufen darf ist eine Leihmutterschaft, so definiert die Politik das Kaufen eines Kindes als den Kauf der Gebärfähigkeit von Frauen, das ist hier verboten. Fragt sich warum.
Wie wäre es mit dieser – fiktiven – Lösung aller politischen Bedenken gegenüber Leihmutterschaft: einfach ein Start-up namens kidfactory gründen. Ein ganz normales Unternehmen wie jedes andere. Dort erhalten Frauen die üblichen Arbeitsverträge, ihre Arbeit besteht mit technischer und medizinischer Supervision im Produzieren von Kindern. Die Kinder, die Produkte ihr Arbeitsleistung gehören wir üblich dem Unternehmen und das Unternehmen kidfactory verkauft seine Produkte auf dem Markt. Alles genauso wie in jedem Unternehmen.
Warum das trotzdem aus politischer Sicht so nicht geht, erklärt, was da eigentlich genau das Problem ist mit dem Verbot in Sachen Leihmutterschaft – und das ist ziemlich lehrreich.
3. Auch wenn das Kaufen von Kindern ja so eine Art zivilisierter Menschenhandel ist, also verboten ist, das Kaufen von sozialen Beziehungen wie z.B. von Sex, einer Freundschaft, einer Beratung durch einen Psychologen, das kann sicher nicht das Problem der Politik mit Leihmutterschaft sein. Kaufen ist der einzige erlaubte Weg um an alles ranzukommen. Dass Kaufen erstens bedeutet, dass man nur an alles kommt, wenn man kaufen kann, selbst wenn es sich dabei um existenziell notwendige Lebensnotwendigkeiten handelt, wie Nahrungsmittel oder Medizin, also Dinge die, wenn man sie nicht kaufen kann, Kaufen also existenzgefährdend sein kann, das ist sicher nicht das Problem der der Politik; im Gegenteil, auch das Aneignen von Essen oder Medizin ohne Kaufen ist verboten, ist definiert als Diebstahl und wird bei „kleinen Leuten“ demonstrativ hart bestraft. Dass das Kaufen von sozialen Beziehungen und über Kaufakte alle sozialen Beziehungen zu regeln, dass dieser Akt des Kaufens die Leute dadurch in lauter soziale Gegensätze bringt, ist auch nicht das Problem. In Gesellschaften, in denen alles über den Kauf von allem und jedem geregelt werden muss, wirft selbst die Vermeidung des Kaufens, der Versuch soziale Beziehungen ohne Geld zu pflegen, ein Geschenk etwa, die Frage auf, was das mit einem Geschenk dank Verkaufslogik als Gegenseite ausgemachte Subjekt jetzt dafür als Gegenleistung erwartet. Diese alltägliche Vergiftung von sozialen Beziehungen in lauter soziale Gegensätze in einer Gesellschaft in der alles über den Kauf/Verkauf geregelt wird, auch das ist sicher nicht das Problem der Politik mit Leihmutterschaft.
4. Die in der startup Fiktion (oder ist sie gar keine) skizzierte Lösung des Problems mit dem Verkauf des Gebärens eines Kindes als üblichen Akt des Verkaufs einer Arbeitsleistung löst auch nicht das Problem, das die Politik mit dem was sie als Leihmutterschaft definiert, hat. Die in kapitalistischen Gesellschaften durchgesetzte Gleichsetzung von Arbeit mit bezahlter Arbeit sollte mit der dadurch durchgesetzten Verwandlung von Arbeit in ein käufliches Ding, eine Sache, nicht darüber hinwegtäuschen, was menschliche Arbeit ist, also was da mit bezahlter Arbeit ver- bzw. gekauft wird. Dass das Kaufen – ja sicher nicht von Menschen, die sind ja freie Bürger – aber von dem was nur Menschen tun und tun können, von menschlicher Arbeit, also das Kaufen der Leistung der Herstellung von für alle Lebenszwecke nützlichen Dinge und Leistungen, angefangen von Lebensmitteln bis hin zur Kreation und Vermittlung von Wissen, dass das Verkaufen menschlicher Arbeit die Enteignung dieses Menschen von dem ist, was ihn als Menschen ausmacht und von dem ist, was man zum Leben braucht, also die Aneignung von nicht mehr und nicht weniger als einer Tätigkeit dank derer Menschen leben und mit der Menschen die Menschheit reproduzieren, das sollte angesichts dessen, dass Arbeit in kapitalistischen Gesellschaften mit käuflicher Arbeit gleichgesetzt ist, nicht darüber hinwegtäuschen, was da eigentlich eine ganze Gesellschaft tagtäglich verkauft und was das bedeutet. Denn immerhin ist menschliche Arbeit nicht weniger als die Inkorporierung aller zivilisatorischen Fähigkeiten, sprich das versammelte Wissen und Können, das eine Gesellschaft hervorbringt. Vom Straßenfeger, über den Arzt bis zum Wissenschaftler, alle leisten was sie tun als bezahlte Arbeit. Diese ureigensten menschlichen Fähigkeiten, die Herstellung all der nützlichen Dinge für die Verwirklichung aller menschlichen Zwecke, die übergibt diese Gesellschaft mit dem Verkauf von Arbeit in die Hand einer speziellen Gattung von Mensch, Geschäftsleute, die diesen nützlichen Reichtum nicht für das benutzen, wofür er durch all die kompetente Arbeit nützlich gemacht worden ist, sondern die damit eine Sorte Reichtum ansammeln, die diese Produkte menschlicher Arbeit und das was sie auszeichnet nur interessieren, wenn die Produkte dieser Arbeit alle dasselbe sind, Mittel der Vermehrung ihres Geld-Reichtums. Und dass dieses Interesse der Vermehrung von Arbeitsreichtum als Geldreichtum, mit dieser Gleichsetzung kapitalistischen Gesellschaften dieses Interesse an Geldreichtum allen Bürgern als sine qua non ihrer Lebensgestaltung aufdrücken und damit nicht weniger anrichten, als diesen Gesellschaften damit Arbeit für Geld als obersten Lebenszweck vorschreiben, auch das sollte man nicht übersehen. Denn das hat die Konsequenz, dass die Teile der Menschheit, die sich für diese Geschäfte mit Arbeit nicht rechnen, dass diese Geschäftsleute und mit ihnen die Politik, die diese Sorte Gesellschaft kommandiert, völlig ungerührt solche unnützen Leute auch im Angesicht der Berge von Geldreichtum dahinvegetieren lassen. Dass dann deswegen Leute, die nicht an solche Sorten von Gelderwerb durch den Verkauf ihrer normalen Arbeit als Dienst an dieser Sorte Reichtumsvermehrung kommen, dass solche Leute auf die Idee kommen müssen, andere Einkommensquellen zum Gelderwerb zu erschließen, liegt auf der Hand. Dass dann bei einer Leihmutterschaft Menschen damit an Geld ohne die übliche Arbeit rankommen und andere damit die üblichen Geschäfte machen und ganz besondere Fähigkeiten wie das Gebären von Kindern als Leistung anbieten, das alleine kann auch nicht das Problem sein. Die ganze Bürgergesellschaft wird für nichts anderes politisch organisiert, als für dieses Anhäufen von völlig unnützlichem Geldreichtum mittels menschlicher Arbeit, gesammelt von und für die weltweiten Geldwettrennen zwischen den Musks und Co und dass dabei so mancher Normalo ohne alles dasteht und nach neuen Wegen an Geld zu kommen sucht, wie seine Gebärfähigkeit zu Geld zu machen, das ist das letzte Problem, das Politik damit hat.
Dieses Kaufen von Arbeit, also dieser originär menschlichen Form der Reproduktion der Gattung Mensch und das Mittel von Menschen in Bürgergesellschaften zu produzieren, was sie zur Erreichung ihrer Zwecke brauchen, diese Momente eines alltäglichen zivilisierten Menschenhandels, der keiner ist, weil es sich bei dieser Arbeit als Verkauf eines politisch definierten Eigentums der Arbeit freier Bürger handelt, diese alltäglichen Zumutungen eines zivilisierten, weil freiwilligen Handels mit menschlicher Arbeit, sind also ganz gewiss auch nicht das Problem der Bedenken von Politik beim Verkauf der Gebärleistungen von Leihmutterschaften, dann müssten sie gleich den ganzen Kapitalismus verbieten.
5. Bei Leihmutterschaft geht diese Indienstnahme von Menschen, die sich von Sklaven dadurch unterscheidet, dass was anderes als ihre Not an Geld kommen zu müssen, niemand sie persönlich zwingt, Kinder zu gebären, genauso wie das bei normalen Leuten mit dem alltäglichen Verkauf ihrer Arbeit der Fall ist. Was sich bei „Leihmüttern“ vom Verkauf von Arbeit unterscheidet ist was sie verkaufen und das Produkt, das sie mit ihrem Körper produzieren und verkaufen: Junge Menschen werden hier erzeugt/produziert und verkauft. Aus Sicht der Gesellschaft, die alle sozialen Beziehungen übers Kaufen und Verkaufen vollzieht, ist dieser Handel mit Kindern so wie jede soziale Beziehung als Akt des Erwerbs der Verfügungsgewalt von Menschen über das von anderen Menschen mit ihrer gekauften Leistung produzierte Produkt konstruiert, sprich gar nicht als Verkauf von Kindern, sondern hier bei der Leihmutterschaft als Kauf der Gebärfähigkeit der Leihmutter. Und damit in dieser Gesellschaft von freien Subjekten politisch so als Verkauf einer Leistung definiert, ein vollkommen normaler Vertragsakt über den Verkauf von sachlichen Dingen. Alles wird da wie üblich bei der Übertragung der Verfügungsgewalt über andere Menschen als Verfügung über die Leistung ihres von ihnen gekauften Eigentums und die Nutzung dieser gekauften Leistung durch den Käufer vertraglich geregelt, genauso wie bei Adoptionen genannten Aneignungen von jungen Menschen. Hier bloß ohne Bezahlung der Leistung des Gebärens von Kindern, denn die Kinder gibt’s ja schon – und politisch für nicht nur unproblematisch, sondern als politisch erwünscht gefördert.
Was an diesen politischen Definitionsleistungen zunächst mal bemerkenswert ist, in welche intimen Angelegenheiten freier Bürger Politiker sich in demokratischen Gesellschaften so alles mit ihren Definitionen einmischen. Und es sind diese staatlichen Einmischungen und ihre Definitionen, die aus dem Akt ein Kind für jemand anderes als die Mutter zu gebären und dann zu verkaufen, die aus diesem Akt eine besondere Form der Brutalität der im Verkauf von Arbeit und der Enteignung von ihrem Produkt üblichen Instrumentalisierung durch Dritte in dem als Leihmutterschaft definierten Austauschakt zu einer Form der Selbstinstrumentalisierung umdefinieren und damit alles Aspekte verkaufter Arbeit eskalieren.
Was in der alltäglichen Arbeit für Geld dem arbeitenden Subjekt mit der eingeforderten engagierten Aufbringung aller physischen und geistigen Kräfte für die Erstellung eines Arbeitsproduktes, das für den arbeitenden Mensch die Vergegenständlichung seiner Kompetenzen für die geschäftlichen Zwecke anderer ist, für die dieses Engagement völlig austauschbar ist, solange es sich in Geld auszahlt, was diese Ausnutzung von Lebenskraft in der spezifischen Arbeit einer Leihmutterschaft erfährt, ist ihre nicht mehr zu überbietende Klimax einer an sich selbst exekutierten Brutalität der Definition einer Frau zu einer Art Gebärmaschine .
Die physische und emotionale Symbiose von Mutter und Kind in der Erzeugung eines Menschen im Prozess der Reproduktion von menschlichem Leben, diese Symbiose von Mutter und Kind im Akt der Erzeugung des Kindes als für den Verkauf einer zu gebärender Ware namens Kind zu definieren, das im Mutterleib wachsende Kind als zum Verkauf anstehendes Produkt in der Leihmutterschaft, das Gebären des Kindes als Akt der politisch/juristisch definierten fortschreitenden Trennung von Mutter und Kind für den Verkauf des Kindes an den Käufer zu definieren, ist ein Akt der fortschreitenden Zerstörung der natürlichen Symbiose von Mutter und Kind, die an allseits gewollter Brutalität zunächst für die gebärende Mutter, dann für die Käufer und schließlich für das Kind nicht mehr zu überbieten ist, nicht zuletzt das Lebensrisiko, die dieses Geschäft für die Mutter ist.
Aber auch dieses Lebensrisiko ist nicht das, was die Bedenken der Politik hervorruft. Denn, man muß es daher hier in Erinnerung rufen, es gibt es da ja noch die Aneignung der Verfügungsgewalt über Menschen nicht durch den Kauf der Arbeit von Geschäftsleuten, sondern durch das schiere Kommando seitens der Politik selbst. Für diese vom Staat per Gewalt angeeignete Dienstleistung erhalten die Dienstleister nicht nur überhaupt keinen Gegenwert, sondern diese per politischer Gewalt abgeforderte Dienstleistung durch denjenigen, der sich da mit die Verfügung über als freie Bürger definierte Menschen per Gewalt zuspricht, in dieser Dienstleitung verlangt die Politik nicht weniger als die Opferung des Menschenlebens seiner freien Bürger selbst – als Dienst für ihre Freiheit. Das sind Soldaten und auch bei dieser völligen kostenlosen Aneignung von menschlicher Leistung als das Opfern seines Lebens für seinen Staat gibt es nicht das geringste politische Bedenken, im Gegenteil, dies, das Sterben von Menschen für einen Staat verschafft dem Toten staatliche Denkmäler.
6. Aber was ist dann für die Politik das Problem beim Kauf von Kindern über diese Leihmütter, weswegen in Deutschland die Politik diesen Verkauf verbietet? Was es, wie gesagt, sicher für die Politik nicht ist, ist die besondere Brutalität, die der Akt des Kaufens einer Frau als Gebärmaschine, die Selbstinstrumentalisierung ihres Körpers als Gebärmaschine für den Erwerb von Einkommen aus dem Verkauf eines Kindes für alle Beteiligten angefangen von der Leihmutter, über die das Kind kaufenden Eltern bis hin zum Kind selbst, also alles was überhaupt erst durch den Eingriff und die Anwendung seine üblichen politischen und rechtlichen Definitionen aus dieser wie aus jeder sozialen Angelegenheit gemacht wird. Und das ist, dass Politik in dieser Angelegenheit, von ihr definiert als Leihmutterschaft, was Politik selber erst daraus macht, Dinge, die man jenseits dieser politischen Definitionen unter den Beteiligten ziemlich einfach regeln könnte, werden zu Problemen für die Beteiligten und die Politik selbst, Probleme, die die Politik mit ihren Definitionen überhaupt erst daraus macht.
Was helfen also all die obigen Überlegungen über den Vergleich von dem was der Verkauf von Arbeit bedeutet mit dem Verkauf der Gebärfähigkeit für die Erklärung dessen, was die Vorbehalte der Politik gegenüber Leihmutterschaft sind? Kurz gefasste erste Antwort: Der Vergleich der alltäglichen Zumutungen ganz normaler bezahlter Arbeit mit den selbstinstrumentalisierenden Leistungen einer Leihmutterschaft der Mutter, zeigt was als alltägliche Leistung den Menschen kapitalistischer Gesellschaften von der Politik zugemutet wird, was deren Anwendung auf die Leihmutterschaft und was das für alle Beteiligten bedeutet – und was man damit zunächst als die Gründe für die Politik Leihmutterschaft zu verbieten, ausschließen kann und damit dann auch das zu entdecken, was die doch damit zu tun haben.
- Leihmutter: Kein Mensch würde aus freien Stücken seinen Körper zu einer Art Gebärmaschine machen, wäre nicht der Verkauf von physischen und geistigen menschlichen Leistungen der einzige politisch erlaubte Weg an das Geld zu kommen, ohne das kein Leben möglich ist. Was Frauen veranlasst, diesen Weg des Gelderwerbs unter Einsatz nicht nur irgendwelcher physischen oder geistigen Kompetenzen, sondern ihres kompletten Körpers, sprich ihres Lebensrisikos, zu gehen, ist ebenso unschwer zu erraten wie was der Verkauf ihrer Gebärkompetenz für sie physisch und psychisch bedeutet. Ganz zu Schweigen von der Übergabe des von ihnen gezeugten Menschen an einen Käufer und damit der als Übertragung als einer Art Eigentümerschaft über das Kind definierten Aushändigung des Arbeitsprodukts and die Käufer ihrer Leistung, und damit der Ausschluss des Entscheidens der Mutter von allem was das von ihr erzeugte Kind betrifft. Und damit ganz zu schweigen von dem, was das wiederum von der Leihmutter psychisch abverlangt. Mehr entfremdete Arbeit geht nicht und dabei ist es nun wirklich die dümmste Frage, die man aufwerfen kann, wieviel Geld sie für diesen Akt ihrer Selbstinstrumentalisierung erhält.
- Den Käufern des Kindes, den Eltern, drückt die politische Definition als ein Kaufakt das auf, was jedem Kaufakt zu eigen ist, die Definition ihres Verhältnisses zur Frau, die ihr Kind gebärt, eben daher als „Leihmutter“ bezeichnet, als Ausnutzung der Not einer anderen Person für ihre persönlichen Zwecke. Die Folgen dieser Definition für das Verhältnis zwischen den Käufern des Kindes und seiner leiblichen Mutter als Verkäuferin ihre Kindes und damit des Ausschlusses der Mutter von allen erzieherischen Angelegenheiten des Kindes bei gleichzeitiger physischen Mutterschaft des Kindes, kann man sich unschwer ausmalen. Und die Folgen für das Verhältnis zum Kind als das sich selbst und dem Kind gegenüber dauernd zu erbringende Dementi, das Kind sei gekauft, liegen auch auf der Hand.
- Das Kind durch die politische Definition einer Leihmutterschaft definiert als gekaufte Ware darf sich an der Frage abarbeiten, was diese Definition der Mutter bedeutet, dass sie es als ihr Nicht-Kind erzeugt hat, weil es an dem Kind nur als Quelle zum Erwerb von Geld interessiert war, also das Verhältnis zum Kind per politischer Definition als Leihmutter als das einer austauschbaren Ware definiert ist und diese Definition der daher als Leihmutter definierten Mutter, so definiert von niemand anderem, als demjenigen, der in Bürgergesellschaft allem und jedem die in diesen Gesellschaften die einzig gültige Definition verpasst.
Alles, von oben bis unten Probleme also, die es ohne die staatlichen Definitionen nicht geben bräuchte.
7. Bleibt die Frage nach den Bedenken der Politik und den Gründen für das Verbot von Leihmutterschaft – die aber implizit schon beantwortet ist.
In der Sprache der Politik, die ja alles was sie macht immer als Dienst am Bürger darstellt, formuliert Politik ihr Bedenken als die „Sorge um das Kindeswohl“. Was also ist aus dieser Sicht die Sorge um das Kindeswohl, was ist das Bedenken an Leihmutterschaft für das Kindeswohl? Dieses Bedenken besteht genau darin, ob Eltern von von zu Gebärmaschinen gemachten Müttern erzeugte Kindern, aus solchen so erworbenen Kindern zuverlässig die soziale Mission von Eltern erfüllen können, die in den Augen der Politik dank all der anstehenden Zumutungen für das Kind für seine Integration in diese Sorte Gesellschaft mit einem Leben von und für bezahlte Arbeit, die, so das Bedenken, womöglich nur wahre Elternliebe schafft. Denn wie der Vergleich von alltäglicher Arbeit und Leihmutterschaft zeigt, sind es diese Herausforderungen der sozialen Mission einer Elternschaft, Kinder zu freien Bürgern zu machen, also zu Menschen, die alle Zumutungen eines Lebens, das durch ein Leben für und von dem Verkauf von Arbeit bestimmt ist, sich als heranwachsende freie Bürger zur freiwillig gewollten Lebensperspektive machen. Und dieses den Eltern von Kindern aus einer Leihmutterschaft zuzutrauen, die zusätzlich die oben Zumutungen der ihnen von der Politik aufgedrückten politischen Definitionen einer Leihmutterschaft verdauen müssen, das sind die Zweifel, die die Politik in Deutschland zum Verbot einer Leihmutterschaft veranlassen.
Ein Elternleben für mein Kind – kann das gut gehen, wenn dieses mein Kind den Eltern und ihrem Erziehungssuftrag so äußerlich ist wie bei einer käuflichen Ware?
Es ist das beim Kauf von Waren sehr gleichgültige Verhältnis des Käufers zu der Natur der Ware, hier eines Kindes, das erst die Politik dieser Sache aufdrückt und das die Politik dann zweifeln lässt, ob dieses Verhältnis zu einem Kind als irgendwie letztlich doch gekaufte Ware, den das Leben von normalen Eltern verpflichteten Aufgaben von Eltern als Erzieher der Kinder zu Staatsbürgern und damit der gegenüber der Kindererziehung erforderlicher Lebensgestaltung einer Familie genügt. Es ist der Zweifel, ob das äußerliche Verhältnis eines Warenbesitzers zu einem zu einem Staatsbürger zu erziehenden Kind und alles was dazugehört, das die Politik mit ihren politischen Definitionen einer Leihmutterschaft aus dieser Angelegenheit der Erzeugung eines Kindes für Leute, die selber aus welchen Gründen auch immer kein Kind erzeugen können, überhaupt erst macht, ob die so aus einer Leihmutterschaft kreierte Familie diesen politischen Verpflichtungen nicht im Wege stehen könnte. Ausgerechnet diesem von der Politik als einzig auch an soziale Beziehungen angelegtem Maßstab, Geld über alles anzuvertrauen, junge Menschen in diese Geldgesellschaft mit all ihren Zumutungen zu integrieren, in dieser ihrer Politik und in ihrem Staat trotzdem ihre Lebensperspektiven zu sehen. Vor allem wenn diese hautnah zuhause mitkriegen, was das für normale Leute so alles bedeutet, ein Leben aus Arbeit für den Reichtum anderer, und dann aus Liebe zu ihren Kindern ihnen das trotzdem als erstrebenswerte Lebensperspektive zu verklickern, ein Leben aus Arbeit ist prima für dich. Da sind sich Politiker nicht so richtig sicher ob das wirklich gut geht, wenn die Kinder und damit die Elternschaft irgendwie doch quasi gekauft sind und dann denen die „Keimzelle des Staates“ anvertrauen, da sind sie sich nicht so sicher und verbieten Leihmutterschaft.
8.Und was bedeutet dann die Erklärung für den Rücktritt eines Politikers in Regierungsfunktion, dass mit dem – auch hier wieder, was sonst – mittels Geld ausgetricksten Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland und dem Kauf eines leihgemuttergeschaffenen Kindes in den USA Zweifel an der Glaubwürdigkeit eines Politikers entstehen? Da darf man sich ganz sicher auf einige weitere Zumutungen bei weiteren Reformen in Sachen Kriegs- und internationaler Wirtschaftstüchtigkeit gefasst machen, an denen auf Seiten der Bürger auf keinen Fall irgendwelche Zweifel aufkommen dürfen. So etwa wie dem neuesten Reformpaket, mit dem die Bürger in der Abteilung Gesundheitsreform dazu genötigt werden, ihre psychologische Zimperlichkeit durch ihre Kriegs- und Wirtschaftskriegstüchtigkeit zu ersetzen.